Nach Urlaub auf Krankenschein erwischt

Flughafen Ankunft © canva.com
Mainz / FRA – Klassischer „Urlaub auf Krankenschein“ aufgedeckt

Es kommt immer wieder vor, dass Arbeitnehmer, nachdem ihnen ein beantragter Urlaub aus betrieblichen Gründen nicht gewährt werden konnte, zu dem Mittel „Urlaub auf Krankenschein“ greifen.

Ganz dreist trieb es jetzt wieder die Praxisangestellte eines Frauenarztes aus Mainz. Ihr war die enge personelle Situation in der Praxis genau bekannt. Dennoch hatte sie versucht, bei ihrem Chef einen 14 – tägigen Urlaub zusammen mit Freundinnen in ihrem Heimatland durchzusetzen. Diesen musste ihr Chef ihr aber tatsächlich aus personellen Gründen verweigern, worauf sie ihm prompt eine über 14 Tage laufende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung präsentierte.

Das Trio hatte nämlich bereits ein günstiges Angebot genutzt und den Flug gebucht, bevor der Urlaub beantragt worden war.

Der Arzt, normalerweise kein Freund von sozialen Netzwerken, recherchierte zunächst auf eigene Faust bei Facebook & Co., kam aber nicht weiter. Die Mitarbeiterin hatte nämlich aus Gründen der Tarnung ein Facebook Profil mit einer anderen Schreibweise ihres Namens angelegt, die nur ihren Freunden bekannt war. Dieses Profil wiederum wurde dem Arzt allerdings von einer anderen Mitarbeiterin, die unter dem Druck der Mehrbelastung zu leiden hatte, zugespielt.

Und tatsächlich: In dem Facebook Profil gab es ganz konkrete Hinweise darauf, dass die Mitarbeiterin während der Krankheitsphase einen Mittelmeerurlaub einlegte. Sie postete dort quasi die ganzen Urlaubserlebnisse mit Fotos und was dazu gehört. Der Chef konnte sogar den ungefähren Rückflug seiner „kranken“ Mitarbeiterin anhand bestimmter Einträge bei Facebook vorausberechnen, worauf er die Detektei acinus – die freundlichen Kriminalisten GmbH, Mainz, einschaltete.

Nachdem die Hinweise auf das Fehlverhalten der Mitarbeiterin so konkret waren, konnte die Beobachtung mit Fotodokumentation auch unter Gesichtspunkten der neuesten Urteile des Bundesarbeitsgerichtes rechtlich einwandfrei und vor allem gerichtsverwertbar durchgeführt werden.

Tatsächlich landete die Arbeitnehmerin mittags um 14:00 Uhr auf dem Flughafen Frankfurt, wobei sie, aus dem Gate des Fluges aus ihrer Heimatstadt kommend, durch die Detektive der Detektei acinus fotografiert werden konnte. Sie schob einen Trolley vor sich her, an dem die Markierung der Fluggesellschaft mit Abflug und Ankunft aufgedruckt war. Sogar dieser Aufdruck konnte von den eingesetzten Detektiven unbemerkt fotografiert werden.

Nach Vorlage aller Beweismittel akzeptierte die Mitarbeiterin die fristlose Kündigung und wartet nun auf die Rechnung für die Detektivkosten, die ihr von ihrem Ex Arbeitgeber noch präsentiert wird.

Wir lösen auch ihr Problem über die reine Ermittlungstätigkeit hinaus. Sprechen Sie uns vertrauensvoll an:

Ihr Ansprechpartner

Nikolaus Dieter Klären

Dipl. Verwaltungswirt (FH)
Kriminalhauptkommissar i.R.

Geschäftsführer der
Detektei acinus - die freundlichen Kriminalisten GmbH

 
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